Hallo Michael, kannst Du Dich kurz vorstellen?

27.04.2009 21:53

Ja, ich heiße Michael Graber, ich bin 30 Jahre alt und der Konstrukteur der E-Water-Flashs. Ich lebe in Basel (Schweiz) und wenn ich nicht gerade bis in alle Nacht hinein irgendwas an der Homepage rumbastle, mache ich eine Doktorarbeit auf dem Gebiet der Biochemie.

Was hast Du für Hobbies?

Ich fotografiere sehr gerne mit meiner Canon EOS 350D, bin eine leidenschaftliche Wasser­ratte (Segeln, Windsurfen und Tauchen) und unternehme natürlich immer wieder ver­rückte Sachen mit meinen Freunden.

Gehen wir zurück zum The­ma E-Water. Wie hat das alles begonnen?

Das ist ein bisschen eine kom­plizierte Geschichte. Irgend­wann im Früh­ling 2002 stieß ich im Internet per Zufall auf den Flash „In­terview with God“ (www.theinterviewwithgod.com) und war sehr berührt von dieser wunderschönen Ani­mation. Ich merkte, dass man mit solchen Flashs hervorragend eine Botschaft vermit­teln kann. Und was eignet sich besser als die Frohe Bot­schaft selbst, das Evangelium? Noch in der gleichen Woche versuchte ich erste zaghafte Schritte, indem ich den Psalm 121 animierte.

Und wann wurde dann E-Wa­ter geboren?

So mit der Zeit hatte ich eine hübsche Anzahl an Flashs auf meiner Festplatte, wobei die meisten nur angefangene Projekte waren. Gleichzei­tig ermunterte mich meine Schwester immer wieder, die­se Flashs „end­lich ins Internet zu stellen, da­mit die anderen auch was davon haben“. Ich tat mich schwer - später, also im Frühling 2004 wagte ich den Schritt und ging mit den ersten 5 Flashs online. Seither kommen pro Jahr etwa 1-2 neue Flashs dazu.

Wie entsteht ein solcher Flash? Wie muss man sich das vorstellen?

Ein neuer Flash beginnt fast immer mit einer Idee, welchen Text ich ‚verflashen‘ könnte. Ein Bibel-Vers? Ein Zitat? Et­was eigenes? Wenn ich mich dazu entschlossen habe, ein bestimmtes Thema umzuset­zen, dann suche ich im Internet geeignete Fotos dazu. Dazu brauche ich mehrere Stun­den und klicke mich durch viele tausend Bilder. Mit dem Programm SWiSH Max setze ich das Ganze dann zu einer Flash-Animation zusammen und suche die passende Mu­sik dazu. Alles in allem brau­che ich mehrere dutzend Stun­den, bis so ein Flash fertig ist. Und die Mehrheit der Projekte werden nie fertig, weil ich auf halb­em Weg merke, dass es doch nichts wird.

Warum tust Du das alles und investierst so viel Zeit?

Einerseits macht es mir groß­en Spaß, spätabends neue Flashs zu basteln und an der Homepage rumzufeilen. An­dererseits habe ich auch den Wunsch, allen 7 Milliarden Menschen auf diesem schönen Planeten davon zu erzählen, dass Gott bis über beide Oh­ren in ihn oder sie verliebt ist. Und er wartet nur darauf, dass Du mal ein Lebenszeichen von Dir gibst. Mich macht es traurig, wenn ich sehe, dass es Personen gibt, die sich im Leben mehr Gedanken um ei­nen 14-tägigen Urlaub machen als darum, was nach dem Tod passieren könnte. Hey Leute, denkt mal nach!

Wie bist Du selbst zum Glau­ben gekommen?

Ich hatte das große Glück, dass ich in einer christlichen Fami­lie aufwuchs. So wurde mir der Glaube auf eine natürliche Art vertraut gemacht. Dieser Glaube war jedoch recht kind­lich und wenig hinterfragend. Als Teenager stellte ich dann natürlich auch unbequeme Fragen. Nicht immer bekam ich eine befrie­digende Ant­wort. Aber im­mer wieder sah ich, dass ein Le­ben mit diesem Jesus einfach das Beste ist, was einem nur passieren kann. Und bei dem ist es bis heute auch geblieben: Ich verstehe nicht gerade vieles in dieser Welt. Aber in einer Sache bin ich mir felsensicher: Ein erfülltes, ‚Sinn-volles‘ Le­ben gibt es nur mit Jesus!

Gehst Du in eine Gemeinde?

Ja, ich besuche regelmäßig die Gellertgemeinde in Basel. Sie ist Teil der Evangelisch-Refor­mierten Kirche der Schweiz.

Wie kann man Dich unter­stützen?

Ich bin immer nach der Suche nach guten Texten oder ver­flashbaren Ideen. Wenn Du also einen guten Vorschlag hast, so poste das Material bit­te im Forum. Vielen Dank!

Letzte Frage: Welches ist Dein persönlicher Lieblingsflash?

Da muss ich nicht lange über­legen: Der Liebesbrief!!!

 

Danke Michael, dass Du mir persönlich erlaubt hast dieses Interview auf unserer HomePage zu veröffentlichen. Ich wünsche Dir noch viele gute Ideen und deren Verwirklichung in E-Water und für Deinen weiteren Lebensweg Gottes Segen!

Richard Pregla

Link zu E-Water:

www.e-water.net/E-Water

 

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