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Wort zum Tag

Die tägliche, alltagstaugliche Auslegung eines Bibelverses aus der Losung von ERF Plus.

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Jahreslosung 2022

Jesus Christus spricht: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen."

 

Joh. 6, 37


Gedanken zur Jahreslosung 2022

Wenn wir ein neues Jahr vor uns haben, benutzen wir häufig eine Türsymbolik: „Wir überschreiten die Schwelle eines neuen Jahres.“ Die Tür zum neuen Jahr wird geöffnet, nicht immer mit viel Schwung, sondern eher zögerlich. Man weiß ja nicht, was kommt. Und manches, das man weiß, macht einem auch eher Sorgen. Vor einer Tür stehen ist immer etwas zwiespältig. Was ist hinter jener Tür? Wird man überhaupt reingelassen? Ist man erwünscht?

Die Künstlerin Stefanie Bahlinger lässt eine Tür weit aufstehen. Warmes Licht heißt den Betrachter und die Betrachterin willkommen. Darunter der Vers der Jahreslosung gemäß der BasisBibel: Jesus spricht: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Gerne gehe ich auf diese Tür zu. Es steht eine bedingungslose Einladung im Raum.

Ich muss mir nicht erst die Füße abputzen, eine bestimmte Kleidung tragen, gewisse Manieren an den Tag legen oder dergleichen. Ich brauche nur auf das Licht zu zugehen und auf den gedeckten Tisch, auf dem ein Brot liegt und ein Kelch steht.

Im Zusammenhang des Johannesevangeliums, aus dem dieser Text stammt, spricht Jesus von sich als Brot des Lebens. Geistlich ausreichend versorgt zu sein, spricht er jenen zu, die sich an ihn wenden. Es ist kein Selbstoptimierungsprogramm zusätzlich nötig, es bedarf da keiner Hintertürchen, die man sich zusätzlich noch offenhalten muss. Jesus spricht uns zu: Ich versorge dich! Du bist eingeladen! Tritt ein! Lass dich auf das neue Jahr ein!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern für das neue Jahr gute Erfahrungen, die zeigen, dass es sich lohnt, Jesu Einladung zu folgen.

Eure Pastorin Silke Tosch


 


Monatsspruch Dezember 2021

 

Freue dich und sei fröhlich, du Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und will bei dir wohnen, spricht der HERR.

 


   Sacharja 2, 14 (Lutherbibel) 

 


Gedanken zum Monatsspruch Dezember

Der Prophet Sacharja, von dem dieser Satz stammt, schaut in die Zukunft. Gott lässt ihn Dinge sehen, die noch nicht sind, die aber nach Gottes Willen sein werden, und Sacharja teilt seinem Volk diese Visionen mit. Gott ruft durch Sacharja alle Völker der Welt auf, sich am Zion (dem heiligen Berg in Jerusalem) zu versammeln, damit dort ein Friedensreich entstehen kann, in dem Gott selbst unter den Menschen wohnt.

Dieser Vers ist ein Zuspruch vor allem für Menschen und Gemeinden, denen Visionen wichtig sind, die sich nicht mit dem zufrieden geben wollen, was ist, sondern glauben, dass es noch ganz anders - vielleicht viel besser - kommen kann. Auch macht der Vers deutlich, dass Gott will, dass die Menschen sich freuen können – sei es bei Festen, sei es aber auch angesichts angstmachender Zustände, denn Gott ist an unserer Seite. Er wird bei uns wohnen, er kommt in unser Haus. Advent heißt, Gott kommt. Er kommt uns nahe, er kommt und zieht bei uns ein. Mit Weihnachten ist Gott den Menschen als Mensch in Jesus Christus nahegekommen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern dieser Gemeindeinformation eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, einen guten Übergang ins neue Jahr und die Sicht dafür, dass Gott bei uns einziehen möchte.

Eure / Ihre Pastorin Silke Tosch


 


Das Kirchenjahr

Gebete

Warum beten?

Warum beten?
Ein Mensch öffnet sich Gott, wenn er betet. Ein Mensch öffnet sich dem anderen Menschen, wenn er mit ihm redet. Ein Mensch öffnet sich Gott, wenn er betet. Das Gebet ist ein Reden des Herzens mit Gott. Wer betet, ehrt Gott, denn Gott will, daß wir zu ihm reden. Was können wir ihm sagen? Vor allem...

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" ... wie auch wir vergeben unseren Schuldigern."

" ... wie auch wir vergeben unseren Schuldigern."
Beten befreit. Viele Menschen beten, einige zu meinem Gott, Sie ahnen schon: Dem aus der Bibel. Andere beten „irgendwohin“ – wird es dadurch genereller? Die Bibel gibt Anweisungen und Erklärungen für das Gebet. Wir alle kennen wohl die Psalmen oder auch das Vaterunser. Dort werden wir auch mit...

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Das "Vater unser"

Das "Vater unser"
  Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem...

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Das “Friedensgebet” von Franz von Assisi

Das “Friedensgebet” von Franz von Assisi
  Oh Herr, mache mich zu einem Werkzeug Deines Friedens.                        Dass ich Liebe übe, da wo man mich hasst; dass ich verzeihe, da wo man mich beleidigt; dass ich verbinde, da...

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Das “Morgengebet“ von Dr. Martin Luther

Das “Morgengebet“  von Dr. Martin Luther
Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast,und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, dass dir all mein Tun und Leben gefalle. Denn ich befehle...

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Das “Abendgebet“ von Dr. Martin Luther

Das  “Abendgebet“ von Dr. Martin Luther
  Ich danke dir, mein himmlischer Vater,  durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast, und bitte dich, du wollest mir vergeben alle meine Sünde, wo ich Unrecht getan habe, und mich diese Nacht auch gnädiglich behüten. Denn ich...

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